PHYSEC Technologie

PHYSEC trifft auf Sicherheit: Verankerung und Verbindung physischer Dinge mit der digitalen Welt

Durch die einzi­gar­tige Kom­bi­na­tion der Eigen­schaften der physikalis­chen Schicht und der ange­wandten Kryp­togra­phie ver­fügt PHYSEC über eine inno­v­a­tive Tech­nolo­gie zur Sicherung des von Anwen­dun­gen im Inter­net der Dinge (IoT). Im Ver­gle­ich zur klas­sis­chen Kryp­togra­phie stellt die Tech­nolo­gie ein grundle­gend dif­feren­zier­bares Par­a­dig­ma dar – Dadurch wer­den Sicher­heit­sziele durch die Mes­sung der Eigen­schaften der elek­tro­mag­netis­chen Wellenaus­bre­itung und durch die Nutzung des physikalis­chen Zus­tandes und der Umge­bung des Gerätes real­isiert. PHYSEC nutzt diese Tech­nolo­gie, um neuar­tige kryp­tographis­che Sicher­heit­san­wen­dun­gen zu schaf­fen, darunter beispiel­sweise:

  • Zufall­szahlen­gener­a­tor
  • Fernidentifizierung/Authentifizierung von Gegen­stän­den über unsichere Net­zw­erke
  • Hochsichere, fälschungssichere Etiket­ten
  • Online-Kom­mu­nika­tion­spro­tokoll, das aus der Ferne über beliebige Ent­fer­nun­gen über­prüft, ob ein manip­u­la­tion­sempfind­lich­es Sys­tem manip­uliert wurde und das im Ver­gle­ich zu beste­hen­den Pro­tokollen erhe­bliche Einsparun­gen bei den Spe­icher­an­forderun­gen real­isiert
  • Post-quan­ten­re­sisten­ter physikalis­ch­er Schlüs­se­laus­tausch
  • Ver­hin­derung von Angrif­f­en auf die Relay-Sta­tion
  • Manip­u­la­tion­sempfind­liche Sys­teme
  • Fer­n­prü­fung der Hard­ware-Integrität
  • Beweise für die Co-Lokalisierung zweier inter­agieren­der Sys­teme
  • Virtueller Real­ität­snach­weis zur kryp­tografis­chen Über­prü­fung der physis­chen Integrität, Authen­tiz­ität und des Zus­tands eines Objek­ts

Zentrale Eigenschaften

Ungeordnete elektromagnetische Systeme

Prak­tisch jedes Objekt unter­schei­det sich von einem iden­tis­chen Objekt durch einzi­gar­tige, pro­duk­tion­s­ab­hängige Vari­a­tio­nen. Der Vorteil der­ar­tiger Struk­turen (3D-Anord­nun­gen von meso- und makroskopis­chen Objek­ten) ist ihr höher­er Zufallsin­for­ma­tion­s­ge­halt im Ver­gle­ich zu ICs, da sie drei­di­men­sion­al sind. Indem diese Struk­turen maschi­nen­les­bar gemacht wer­den, kann eine Vielzahl neuer Anwen­dun­gen real­isiert wer­den.

Funkkanal

Prak­tisch jede Umge­bung unter­schei­det sich in Zeit und Raum von anderen Umge­bun­gen und inte­gri­ert dadurch Zufäl­ligkeit­en in Funksender und –Empfänger. Durch ihre physikalis­chen Eigen­schaften, ihre Sym­me­trie und ihre räum­liche Diver­sität kön­nen die Para­me­ter von Funkkanälen als eine bidi­rek­tionale Entropiequelle mod­el­liert wer­den, die nicht mit anderen geteilt wird.