post

MIT Technology Review zeichnet Christian Zenger als Innovator unter 35 aus

Wegweisende Ideen für das Internet der Dinge machen Christian Zenger zum ‚Innovator under 35‘

Aufregende Neuigkeiten für die PHYSEC GmbH: Unser Gründer und Geschäftsführer Dr. Christian Zenger wurde für seine Forschung im Bereich IT-Sicherheit für das Internet der Dinge (IoT) als einer der führenden Innovatoren unter 35 in Deutschland ausgezeichnet.

PHYSEC kombiniert die digitale Kryptografie mit der informationstheoretischen Physical Layer Security und schafft damit IT-Sicherheitslösungen, die alle bisher bekannten Verfahren in den Schatten stellen. Dabei werden unvorhersehbare elektromagnetische Veränderungen zwischen Geräten zur Verschlüsselung genutzt: Indem zwei Geräte ein gekoppeltes System bilden, kann in Sekundenabständen ein neuer, gemeinsamer Schlüssel erzeugt werden, der von außenstehenden Angreifern nicht auslesbar ist. Weiterhin lassen sich damit gerätespezifische, digitale Fingerabdrücke erzeugen.

Für seine visionäre Technologie hat Christian Zenger in Berlin daher eine von zehn Auszeichnungen zum „Innovator unter 35“ erhalten. Der Nachwuchspreis wird jährlich von der Technology Review vergeben und prämiert Innovatoren, die mit herausragender Forschung ihr jeweiliges Fachgebiet maßgeblich beeinflussen und die das Potenzial haben, mit neuen Wegen die Zukunft von Wissenschaft und Technologie nachhaltig zu prägen.

Initiiert wurde der Wettbewerb 1999 von der US-Ausgabe der MIT Technology Review. Bekannte ehemalige Preisträger sind unter anderem Mark Zuckerberg, Sergey Brin und Daniel Ek. Es handelt sich um eine der renommiertesten Auszeichnungen für junge Forscher, Entwickler und Unternehmensgründer.

Die Vergabe der Auszeichnung erfolgte gestern im Telefónica Basecamp in Berlin.

Erfahren Sie hier mehr über die prämierten Innovatoren und ihre Ideen.

Chris­ti­an Zen­ger über PHYSEC bei der Preis­ver­lei­hung in Ber­lin. (© Hei­se Medi­en)

Die zehn Inno­va­to­ren unter 35 aus Deutsch­land bei der Preis­ver­lei­hung in Ber­lin. (© Hei­se Medi­en)

post

Herausragender Erfolg für Jungunternehmen

Herausragender Erfolg für Jungunternehmen

Die PHYSEC GmbH ist als ‚Digitales Start-up 2018‘ mit dem Hauptpreis des größten und renommiertesten Businessplan-Wettbewerbs der deutschen Digitalwirtschaft prämiert worden.

Auf der CeBIT in Han­no­ver wur­de die PHYSEC GmbH im Rah­men des bun­des­wei­ten Wett­be­werbs vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ern­er­gie (BMWi) als „Digi­ta­les Start-up 2018“ aus­ge­zeich­net. Der Preis wur­de erst­ma­lig ver­ge­ben und rich­te­te sich an Jung­un­ter­neh­men, die ihre Grün­dungs­idee beson­ders erfolg­reich umge­setzt haben. Prä­miert wur­den die Preis­trä­ger wäh­rend des Kon­gres­ses „Start-up Talk: Digi­tal Inno­va­tions“ von Tho­mas Jar­zom­bek, dem Koor­di­na­tor der Bun­des­re­gie­rung für Luft- und Raum­fahrt.

PHYSEC überzeugt mit Sicherheit für das Internet der Dinge

Über­zeu­gen konn­te PHYSEC mit der Lösung IoTree, der Tech­no­lo­gie zur siche­ren und nut­zer­freund­li­chen Ver­schlüs­se­lung der Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen ver­net­zen Gerä­ten im Inter­net der Din­ge. Anwen­dungs­fel­der der Tech­no­lo­gie lie­gen bei­spiels­wei­se in den Berei­chen Smart Home und Indus­trie 4.0. IoTree greift auf Infor­ma­tio­nen des gemein­sa­men Umfelds zwei­er Gerä­te zurück, sodass die Ver­schlüs­se­lung für mög­li­che exter­ne Angrei­fer im Nach­hin­ein nicht rekon­stru­ier­bar ist.

Mehr Infos über IoTree und mög­li­che Ein­satz­ge­bie­te der IT-Sicher­heits­lö­sung gibt es hier.

Der Preis stellt Wachstumskapital für Jungunternehmen bereit

Die Prei­se des Wett­be­werbs sind mit ins­ge­samt 100.000 Euro dotiert – 50.000 Euro bekommt der ers­te Platz, 30.000 Euro Platz zwei und je 10.000 Euro gehen an den dop­pelt ver­ge­be­nen drit­ten Platz. Zu den Preis­trä­gern gehö­ren eben­falls die COMPREDICT GmbH, die enve­lio GmbH und RIPS Tech­no­lo­gies aus Bochum. Die Preis­gel­der sol­len als Wachs­tums­ka­pi­tal in die Start-ups ein­ge­bracht wer­den.

Für den Preis „Digi­ta­les Start-up des Jah­res“ kön­nen sich Start-ups aus den Grün­dungs­in­itia­ti­ven des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Ener­gie bewer­ben. Neben dem „Grün­der­wett­be­werb – Digi­ta­le Inno­va­tio­nen“ zäh­len dazu auch För­der­pro­gram­me wie „EXIST – Exis­tenz­grün­dun­gen aus der Wis­sen­schaft“. Eine wei­te­re Teil­nah­me­be­din­gung ist die Erwirt­schaf­tung eines Min­dest­um­sat­zes von 100.000 inner­halb der ver­gan­ge­nen zwölf Mona­te durch die Start-ups.

Mit PHYSEC und RIPS Tech­no­lo­gies kom­men gleich zwei der prä­mier­ten Unter­neh­men aus Bochum – dem welt­weit bedeu­ten­den Stand­ort für IT-Sicher­heit.

Die Preisträger des Wettbewerbs während der Preisverleihung auf der CeBit (Fotos: ©Andrea Janssen)

Erfah­ren Sie mehr dazu in der Pres­se­infor­ma­ti­on der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum.

post

Neuartiges Verfahren zur Atomwaffenkontrolle

Neuartiges Verfahren zur Atomwaffenkontrolle

Mit der Technik könnte zukünftig überprüft werden, ob Staaten sich an Abrüstungsverträge halten.

Ein inter­na­tio­na­les IT-For­scher­team aus Bochum, Prince­ton und Har­vard hat eine Tech­nik ent­wi­ckelt, mit der sich Ver­än­de­run­gen in Atom­waf­fen­la­gern beob­ach­ten las­sen, ohne dass dabei gehei­me Infor­ma­tio­nen über die Waf­fen preis­ge­ge­ben wer­den. Sie könn­te zukünf­tig hel­fen zu kon­trol­lie­ren, ob sich Staa­ten an Abrüs­tungs­ver­trä­ge hal­ten. Die Raum­über­wa­chung erfolgt phy­si­ka­lisch mit­tels Radio­wel­len; ein aus­ge­klü­gel­tes kryp­to­gra­fi­sches Ver­fah­ren macht den Pro­zess fäl­schungs­si­cher.

Aus wis­sen­schaft­li­cher Sicht stellt die Atom­waf­fen­kon­trol­le dabei eine maxi­ma­le Her­aus­for­de­rung dar: Poten­zi­el­le Angrei­fer sind in die­sem Fall nicht klei­ne­re Grup­pen von Hackern oder ande­re Kri­mi­nel­le, son­dern gan­ze Staa­ten. Die­se ver­fü­gen über annä­hernd unbe­grenz­te finan­zi­el­le Res­sour­cen und unein­ge­schränk­ten Zugang zu moderns­ter Angriffs­tech­no­lo­gie.

In dem inter­dis­zi­pli­nä­ren Pro­jekt koope­rie­ren Mit­glie­der des Bochu­mer Horst-Görtz-Insti­tuts für IT-Sicher­heit (HGI) eng mit ame­ri­ka­ni­schen Kol­le­gen von der Prince­ton Uni­ver­si­ty und der Har­vard Uni­ver­si­ty. Das Bochu­mer Wis­sen­schafts­ma­ga­zin Rubin berich­tet.

Radiowellenkarte zeigt Veränderungen

Um Ver­än­de­run­gen in einem Atom­waf­fen­la­ger fest­stel­len zu kön­nen, nut­zen die For­scher elek­tro­ma­gne­ti­sche Wel­len im Radio­be­reich. Die­se wer­den von Wän­den und Gegen­stän­den reflek­tiert, sodass sich eine Art ein­zig­ar­ti­ge Radio­wel­len­kar­te des Raums erzeu­gen lässt. Jede Ver­än­de­rung – etwa wenn ein Atom­spreng­kopf aus dem Lager ent­fernt wür­de – wür­de das Refle­xi­ons­mus­ter ändern und könn­te so detek­tiert wer­den. Staat A könn­te also die Atom­waf­fen­la­ger von Staat B kon­trol­lie­ren, indem er in regel­mä­ßi­gen Abstän­den eine Radio­wel­len­kar­te des Raums anfor­dert.

Aller­dings müs­sen wir ver­hin­dern, dass Staat B eine Radio­wel­len­kar­te von einem voll bestück­ten Atom­waf­fen­la­ger erstellt, spei­chert und dann immer wie­der an Staat A schickt, obwohl längst Spreng­köp­fe aus dem Lager ent­fernt wur­den“, erklärt Dr. Dr. Ulrich Rühr­mair vom HGI. Dafür haben die For­scher eine soge­nann­te Chal­len­ge in das Sys­tem ein­ge­baut, also eine Varia­ti­on in der Anfra­ge für die Radio­wel­len­kar­te zwi­schen den bei­den Staa­ten.

Täuschung vorbeugen

In dem zu kon­trol­lie­ren­den Raum wer­den dazu meh­re­re dreh­ba­re Spie­gel instal­liert, die sich fern­ge­steu­ert aus­rich­ten las­sen. Die Spie­gel reflek­tie­ren die Radio­wel­len und ändern so das Refle­xi­ons­mus­ter des Raums, wobei jede Spie­gel­stel­lung ein indi­vi­du­el­les Mus­ter erzeugt. Vor jeder Abfra­ge der Radio­wel­len­kar­te wür­de Staat A die Spie­gel in eine bestimm­te Anord­nung dre­hen. Als Ant­wort müss­te Staat B die Radio­wel­len­kar­te des Raums mit exakt die­ser Spie­ge­l­an­ord­nung schi­cken, und das inner­halb weni­ger Sekun­den. Das geht nur, wenn Staat B den Raum jedes Mal live mit Radio­wel­len und der aktu­el­len Spie­gel­stel­lung ver­misst; zuvor auf­ge­zeich­ne­te Radio­wel­len­kar­ten wären nutz­los.

Damit Staat A die Ant­wort auf Rich­tig­keit prü­fen kann, muss er bei Inbe­trieb­nah­me der Tech­nik die Refle­xi­ons­mus­ter des Raums für eine bestimm­te Anzahl ver­schie­de­ner Spie­gel­stel­lun­gen gemes­sen und gespei­chert haben.

Spiegelanordnung darf nicht vorhersagbar sein

Das Sys­tem tes­ten die IT-Sicher­heits­for­scher der­zeit in einem Con­tai­ner an der Ruhr-Uni­ver­si­tät mit Atom­waf­fen­at­trap­pen und 20 Spie­geln. Mit die­sem Set­ting kön­nen sie Mil­li­ar­den Tril­li­ar­den ver­schie­de­ner Spie­gel­stel­lun­gen erzeu­gen. „Eine Her­aus­for­de­rung dabei ist, dass der über­wach­te Staat nicht im Lauf der Zeit ler­nen darf, die nächs­te Spie­gel­stel­lung vor­her­zu­sa­gen“, sagt HGI-For­scher Prof. Dr. Chris­tof Paar. Dann könn­te er die erfor­der­li­che Radio­wel­len­kar­te even­tu­ell selbst erzeu­gen, ohne den Raum neu ver­mes­sen zu haben.

Um das zu ver­hin­dern, nut­zen die Bochu­mer IT-Exper­ten ein nicht vor­her­sag­ba­res kryp­to­gra­fi­sches Pro­to­koll, um die Spie­gel ein­zu­stel­len. „Wich­tig ist unter ande­rem, dass der Zusam­men­hang zwi­schen der Chal­len­ge und der Ant­wort dar­auf nicht durch ein linea­res Glei­chungs­sys­tem ein­deu­tig beschrie­ben wer­den kann, weil man das Sys­tem ansons­ten leicht mathe­ma­tisch über­lis­ten kann“, sagt Dr. Chris­ti­an Zen­ger, Grün­der des Start-ups Phy­sec, das eng in das Pro­jekt invol­viert ist. Glei­ches gilt für die Phy­sik, also für die Spie­gel­ma­te­ria­li­en, deren Refle­xi­ons­ei­gen­schaf­ten nicht line­ar sein soll­ten.

(Foto © Rober­to Schir­de­wahn)

post

IT-Sicherheit für Embedded Systems

(Foto: ©Nürnberg Messe)

IT-Sicherheit für Embedded Systems

Auf der Embed­ded World in Nürn­berg, der inter­na­tio­na­len Leit­mes­se für ein­ge­bet­te­te Sys­te­me, hat unser Grün­der und Geschäfts­füh­rer Dr. Chris­ti­an Zen­ger einen Vor­trag über IT-Sicher­heit und Pro­dukt­pi­ra­te­rie im Inter­net der Din­ge (IoT) gehal­ten.

Bei der Digi­ta­li­sie­rung von ‘smar­ten’ Pro­duk­ten wer­den Inte­gri­tät, Ver­trau­lich­keit und Sicher­heit von Her­stel­lern oft nur unzu­rei­chend berück­sich­tigt – obwohl ins­be­son­de­re Pri­vat­sphä­re und Daten­si­cher­heit in die­sem Kon­text zen­tra­le Erfolgs­fak­to­ren dar­stel­len. Die Her­aus­for­de­run­gen der dafür ein­ge­setz­ten Sicher­heits­sys­te­me lie­gen häu­fig in der Gerä­te­au­then­ti­fi­zie­rung und der Schüs­sel­eta­blie­rung. Chris­ti­an hat einen Über­blick über ver­schie­de­ne Kate­go­ri­en des Schlüs­sel­ma­nage­ments und deren Vor- und Nach­tei­le gege­ben. Dabei ging es auch um die Iden­ti­fi­zie­rung einer Lösung, die das Sicher­heits­ri­si­ko redu­ziert, ein gutes Kos­ten-Nut­zen-Ver­hält­nis besitzt und gleich­zei­tig fle­xi­bel und lang­fris­tig ein­setz­bar ist.

Das Internet der Dinge: Im Spannungsfeld zwischen Einfachheit und Sicherheit

Auf dem 13. Pader­bor­ner Tag der IT-Sicher­heit hat Dr. Chris­ti­an Zen­ger über eta­blier­te und neue Sicher­heits­lö­sun­gen bei der Digi­ta­li­sie­rung von IoT-Pro­duk­ten refe­riert – dabei wer­den im Ide­al­fall Ein­fach­heit und Sicher­heit ver­eint. Die Kon­fe­renz fand vom 21.-22. März an der Uni­ver­si­tät Pader­born statt und ermög­licht den Infor­ma­ti­ons- und Erfah­rungs­aus­tausch über Her­aus­for­de­run­gen und Lösun­gen zu aktu­el­len IT-Sicher­heits­pro­blem­stel­lun­gen.

Digitalisierung und Sicherheit im Gebäude der Zukunft

Auch auf der dies­jäh­ri­gen inter­sec Kon­fe­renz für ver­netz­te Sicher­heits­tech­nik, die letz­te Woche in Frank­furt statt­fand, stell­te Dr. Chris­ti­an Zen­ger neue Sicher­heits­lö­sun­gen für das intel­li­gen­te Schlüs­sel­ma­nage­ment im IoT-Öko­sys­tem vor.

post

Lösungen für die moderne Versorgungswirtschaft

Lösungen für die moderne Versorgungswirtschaft

Mit unse­rer Lösung für die effi­zi­en­te Fern­aus­le­sung von Was­ser- und Strom­zäh­lern war die PHYSEC GmbH in die­sem Jahr auf der Mes­se ‚E-world ener­gy & water‘ in Essen ver­tre­ten: LoRa®TLS ermög­licht den Auf­bau siche­rer und ver­schlüs­sel­ter Funk­ver­bin­dun­gen über wei­te Stre­cken.

Als ganz­heit­li­che Lösung ist LoRa®TLS damit vor allem für Ver­sor­gungs­be­trie­be wie Stadt­wer­ke hoch­re­le­vant. Sie ist zugleich wich­ti­ger Bestand­teil beim Auf­bau einer moder­nen Smart City.

Das Pro­jekt wird in Koope­ra­ti­on mit unse­rem Part­ner­un­ter­neh­men Gel­sen­was­ser AG durch­ge­führt und wur­de im letz­ten Jahr ent­wi­ckelt.

Wie sich PHYSEC seit­dem ver­än­dert und wel­che Rol­le das Pro­jekt dabei gespielt hat, erfah­ren Sie im Inter­view: